Aktuelles

Neuer Funktionsbereich: Reale Niederschlagsschreiber Meldung vom 25. Februar 2022

Mit dem am 23.02.2022 erfolgten Update wurde eine neue Objektart in FLIWAS integriert. Fortan ist es möglich die Daten von Niederschlagsmessstationen in FLIWAS einzusehen. Um die Objektart klar von den bereits existierenden virtuellen Niederschlagsschreibern abzugrenzen werden die Niederschlagsstationen in FLIWAS als reale Niederschlagsschreiber betitelt.   Die Niederschlagsstationen stammen aus den Messnetzen des DWD, der LUBW und von Meteologix (Kachelmannwetter). Für den Fall, dass Sie eine eigene Niederschlagsstation betreiben und die Daten bereits an Meteologix liefern, sind Ihre Niederschlagsdaten somit in FLIWAS abrufbar. Sofern sie eine eigene Station besitzen, kann Komm.ONE diese Station Ihrem Mandanten zuweisen.   Reale Niederschlagsschreiber können über eine Anzeige als Mini-Kachel, in Listen oder als Niederschlagsdiagramm in die Cockpits integriert werden. Außerdem gibt es einen eigenen Layer für die Stationen in der Karte. Alle realen Niederschlagsschreiber liefern Messwerte in der Einheit mm/h. Je nach Messnetzbetreiber wird zusätzlich eine zweite Messwertreihe in der Einheit mm/10 min geliefert. Die zuletzt gemessenen Niederschlagswerte werden in der Mini-Kachel und der Liste in der jeweiligen Einheit angezeigt. Für die Einbindung der Niederschlagsdiagramme kann konfiguriert werden, ob die 10-Minuten- oder Stunden-Messwertreihe angezeigt werden soll.   Bitte beachten Sie, dass sich die Messwerteinheit des realen Niederschlagsschreibers von der des virtuellen Niederschlagsschreibers unterschiedet. Zudem werden die Niederschlagsmesswerte des realen Niederschlagsschreibers nicht wie bei den virtuellen Niederschlagsschreibern alle 5 Minuten aktualisiert. Je nach Messnetzbetreiber kann die Übertragung längere Zeit in Anspruch nehmen, sodass die Messwerte nicht in Echtzeit zur Verfügung stehen.
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Hochwasser und Starkregenereignisse - Wie können wir uns besser darauf vorbereiten? Meldung vom 25. Februar 2022

Bereits im Herbst 2021 hatte die Akademie für Gefahrenabwehr der Landesfeuerwehrschule dieses Thema auf dem Programm. Aufgrund der großen Nachfrage wird das Web-Seminar in diesem Jahr wieder angeboten, und zwar am  Mittwoch, 20.07.2022, 19:00-20:30 Uhr.   Zielgruppe der Veranstaltung sind Führungskräfte der Feuerwehr, sonstige Personalverantwortliche in der Feuerwehr, Zuständige in Kommunen, Untere Katastrophenschutzbehörden, im Katastrophenschutz mitwirkende Organisationen und Einrichtungen. In 1 ½ Stunden erhalten die Teilnehmenden einen Überblick zu Grundpfeilern des Hochwasserrisikomanagements in Baden-Württemberg:   •  Die Hochwassergefahrenkarten sind eine wertvolle Grundlage für die unterschiedlichen Aufgabenfelder rund um das Thema Hochwasser. Christoph Sommer vom Regierungspräsidium Stuttgart zeigt, was in den Karten an Informationen steckt.•  Das kommunale Starkregenrisikomanagement aus Sicht der Feuerwehr stellt Boris Goller, Feuerwehrkommandant Eningen unter Achalm, vor.•  Ein wichtiges Instrument im Hochwasserkrisenmanagement ist das Flut-Informations- und Warnsystem FLIWAS, mit dem Dirk Weinmann, Feuerwehrkommandant und Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Neckargemünd, arbeitet. Er zeigt, welche Unterstützung dieses System bietet und künftig bieten wird.•  Abschließend wird Christian Brauner, Experte für Krisenmanagement und Feuerwehrkommandant, einen Einblick in das kommunale Krisenmanagement geben.  Moderiert wird die Veranstaltung von Andy Dorroch, Kreisbrandmeister Ludwigsburg. Das Seminar ist kostenfrei, wenn Sie daran teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail mit Betreff „Akademie für Gefahrenabwehr“ an  info@wbw-fortbildung.de .
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Update: Niederschlagsschreiber Prognose Meldung vom 14. Oktober 2021

Mit dem neuesten FLIWAS-Update erhielten die virtuellen Niederschlagsschreiber eine Funktionserweiterung: Die Niederschlagsprognose. Sie stellt eine entscheidende Weiterentwicklung zur Beurteilung der Wetterwarnlage dar, speziell in Hinsicht auf drohenden Starkregen. Die Niederschlagsvorhersage zeigt an, wenn beispielsweise eine bereits erkannte Gewitterzelle über dem vom virtuellen Niederschlagsschreiber repräsentierten Gebiet abzuregnen droht. Anhand der Prognose kann entschieden werden, ob konkrete Maßnahmen zur Abwehr von Starkregenabflüssen notwendig werden. Bisher angezeigt wurde der auf Radardaten basierende gefallene Niederschlag in 5-Minunten Zeitschritten sowie die akkumulierte gefallene Niederschlagssumme. Neu hinzugekommen ist die Niederschlagsprognose für die kommenden 12 Stunden.   In den ersten 2 Stunden handelt es sich dabei um ein Radarprognose-Ensemble in 5-Minuten Zeitschritten, das als dunkle orangefarbene Balken dargestellt ist. Danach schließt eine Multimodellprognose in 1-Stunden Zeitschritten an, die in einem helleren Orangeton mit dickeren Balken angezeigt wird.   Die Prognose der Niederschlagssumme zeigt zusätzlich zum Mittelwert (rote Linie) der vorgesagten Niederschlagssumme auch den Unsicherheitsbereich in Form der Bandbreite an (gelbe Bereiche).   Detaillierte Informationen zu den virtuellen Niederschlagsschreibern und zu den Prognosen können Sie in der hier verlinkten Beschreibung (108 KB )  nachlesen.   Kleiner Praxistipp von uns: Möchten Sie die Niederschlagsdiagramme etwas höher haben, schalten Sie dazu die Bedienelemente ein und klicken auf das untere Zahnrad. Dort finden Sie ein Feld in welches Sie die gewünschte Pixelhöhe eintragen können. Dies ist auch bei Pegeldiagrammen möglich.
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Automatische Benachrichtigungen erneuert Meldung vom 14. Oktober 2021

Bei der letzten Anwendergruppensitzung haben wir uns unter anderem mit den automatischen Benachrichtigungen auseinandergesetzt. Es kam vermehrt der Wunsch auf diese Berichtigungen übersichtlicher und verständlicher zu gestalten. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Anwendergruppe haben wir diese E-Mail-Benachrichtigungen neugestaltet.   Die wichtigste Veränderung wurde in der Tabelle, die den Auslösezustand der Indikatoren abbildet, vorgenommen. Der Auslösezustand der Indikatoren wird ab sofort nicht mehr durch die technischen Begriffe „WAHR“ und „FALSCH“ gekennzeichnet. In der rechten Tabellenspalte wird nun die Frage „Ausgelöst“ gestellt. Diese kann dann für ein Auslösen des Indikators mit „Ja“ oder, wenn der Wert des Indikators noch nicht erreicht oder wieder unterschritten wurde, mit „Nein“ vom System beantwortet werden.  Weiterhin wurden die Schriftgrößen angepasst, unwichtigere Informationen wie die Anrede wurden verkleinert, wichtige wie die ausgelöste Maßnahme oder die erreichte Alarmstufe wurden hervorgehoben.   Automatische Benachrichtigen erhalten Sie, wenn Sie beispielsweise eine Alarmstufe eines anderen Mandanten oder Maßnahmen aus dem Maßnahmenplan abonniert haben.   Haben Sie auch schon einmal eine automatische Benachrichtigung aus FLIWAS erhalten, die durch einen Pegelausfall ausgelöst wurde? FLIWAS erkennt, wenn der letzte übertragene Messwert eines Automatikpegels (Landespegel oder kommunaler Pegel) älter als 6 Stunden ist und stellt dessen Status dann selbständig auf „Messwert nicht aktuell“.   Wird der betreffende Pegel als Indikator zur Auslösung einer Indikator-Info oder einer Maßnahme verwendet, löst die Statusänderung auf „Messwert nicht aktuell“ außerdem eine automatische Benachrichtigung aus. Bisher war diese Meldung noch schwer verständlich auf Englisch („gauging-station-blackout“) oder das Prüfergebnis hat ganz gefehlt. Diese Benachrichtigung über einen Pegelausfall wurde jetzt sprechender formuliert und lautet künftig „FEHLER – Pegelausfall“.
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400 kommunale Automatikpegel Meldung vom 06. Juli 2021

Seit dem Start von FLIWAS 3 hat die Anbindung kommunaler Automatikpegel immer mehr Fahrt aufgenommen. Im Juni 2021 haben wir dabei einen kleinen Meilenstein erreicht: Es wurde der 400. kommunale Automatikpegel eingerichtet, der in FLIWAS angezeigt wird. Die Einbindung wurde gemeinsam mit 45 verschiedenen Pegelbetreibern und deren Systemdienstleistern in enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der HVZ und des Pegel- und Datendienstes der LUBW bewerkstelligt. Das FLIWAS-Team von Komm.ONE übernahm dabei die Kommunikation und Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren, die fachliche Beratung der Messstellenbetreiber, sowie die Pflege der Datenbankeinträge für die betreffenden Pegel. Nachdem einige Pegel aus Öhringen und Tübingen bereits in der Ära von FLIWAS 2 an das HVZ-System angeschlossen waren, wurden die restlichen Messstellen ab Anfang 2017 nach und nach eingebunden, um Wasserstände in FLIWAS 3 anzuzeigen. Sieben verschiedene Dateiformate können inzwischen genutzt werden, um Messwerte über einen FTP-Server an die HVZ zu senden, wo die Daten automatisch verarbeitet und für FLIWAS in ein einheitliches Format überführt werden. Die Arbeitsabläufe zwischen HVZ und Komm.ONE wurden stetig optimiert, sodass es – sofern das Dateiformat für die Übertragung geklärt ist – von der vollständigen Einrichtung einer neuen Messstelle bis zur Freischaltung in FLIWAS nur noch wenige Tage dauert. Die Einbindung der kommunalen Automatikpegel ist ein wichtiger Schritt, um zeitnah lokale hochwasserrelevante Messwerte vorliegen zu haben und Benachrichtigungs-Möglichkeiten von FLIWAS nutzen zu können. Auch zur Aufarbeitung im Nachgang eines Hochwasserereignisses und zum Nachvollziehen entstandener Hochwasserschäden sind die Pegelmesswerte, kombiniert mit den weiteren FLIWAS-Inhalten nützlich. Wenn Sie Ihren Automatikpegel ebenfalls in FLIWAS einbinden möchten, beraten wir Sie gerne. Melden Sie sich einfach beim FLIWAS-Team von Komm.ONE über die Hotline 0711 8108-45222 oder schreiben Sie eine E-Mail an pegel@komm.one . Wir beantworten gerne Ihre Fragen und unterstützen Sie bei der Einbindung der Messwerte. Sollten Sie bereits konkret die Einbindung eines Pegels planen, teilen Sie uns dies bitte rechtzeitig mit, um uns und der HVZ die Vorbereitung zu erleichtern.  
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Neue Version der FLIWAS-App Meldung vom 23. Juni 2021

Ein neues Update für die FLIWAS-App ist da! In diesem Update wurden Fehler behoben und neue Funktionen eingespielt. So kann man nun auch den Status eines Teilgebiets über die App ändern. Daneben gibt es eine Suche der Objekte in der Dateneingabe, so haben Sie die Möglichkeit gezielt nach dem Objekt, dessen Status Sie ändern möchten, zu suchen. Weiterhin wurde auch der Link zum Hochwasser-Lagebericht der HVZ implementiert. Der Link hilft Ihnen auch unterwegs immer auf den aktuellen Lagebericht der HVZ zugreifen zu können und somit über großflächige Hochwasserlagen informiert zu bleiben. Die FLIWAS-App ist wie gewohnt für die Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Sie steht sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store zum Download bereit. Geben Sie dort einfach das Stichwort „Fliwas“ in das Suchfeld ein.   Hinweis zur Installation für Android: Falls Sie bereits die FLIWAS-App (Version 2.1.0 oder höher) auf einem Android-Endgerät installiert haben, kann hier entweder bereits eine automatische Aktualisierung erfolgt sein oder die Aktualisierung kann von Ihnen angestoßen werden. Funktioniert dies nicht, bitten wir Sie die bereits installierte App zu deinstallieren und die neue Version (2.1.5) neu zu installieren. Dies trifft im Besonderen dann zu, wenn Sie noch eine Version alter als 2.1.0 installiert haben.   Hinweis zur Installation für iOS: Bei der FLIWAS-App für iOS-Endgeräte ist es für dieses Update notwendig, diese zuvor zu deinstallieren und die neue Version (2.1.5) neu zu installieren.   Die Versionsnummer Ihrer FLIWAS-App finden Sie unten in der Menüleiste.   Bei weiteren Fragen beachten Sie auch die Installationsanleitungen auf der Hilfeseite in FLIWAS oder kommen Sie gerne auf uns zu.
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Geplante Weiterentwicklungen für FLIWAS 3.2 Meldung vom 21. Juni 2021

Nachdem im März 2021 die Version FLIWAS 3.1 in Betrieb ging, geht es in diesem Jahr nahtlos weiter mit der Entwicklung von FLIWAS 3.2. Dabei wird der Fokus der Weiterentwicklung auf dem Thema Niederschlag bzw. Starkregen liegen. Nach und nach sollen neue Funktionen für die Niederschlagsschreiber entwickelt werden. In einem ersten Arbeitspaket werden die virtuellen Niederschlagsschreiber um eine Radarprognose und eine anschließende Modellprognose erweitert. Dadurch können zukünftig im Niederschlagsdiagramm nicht nur die kalibrierten Radarsummen der vergangenen Tage abgelesen werden, sondern auch die vorhergesagten Niederschlagssummen in den kommenden Stunden. Weiterhin geplant ist die Integration von Niederschlagsmessstationen in FLIWAS. Das bietet die Möglichkeit auch die Messwerte von realen Niederschlagsschreibern einzusehen, u.a. von Stationen aus dem DWD-, LUBW- und Kachelmannwettermessnetz. Zusätzlich in Planung befindet sich eine Interpretationshilfe für Starkniederschläge, basierend auf einem von der Uni Freiburg entwickelten Starkregenindex. Der Starkregenindex soll zur Bewertung der aktuellen Radarniederschlagsdaten dienen und eine Orientierungshilfe bei der Einordnung von Niederschlagsmengen in einer bestimmten Zeitspanne bieten. Eine weitere Entwicklung sieht die Erweiterung der FLIWAS-Karte um niederschlagsrelevante Themen vor. Wie Sie sehen, haben wir viel Neues und Spannendes für Sie geplant. Über die genauen Zeitpläne und den genauen Umfang der Updates werden wir Sie natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten. Autorin: Ulla Schlenk (LUBW)  
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HRB-Pegel wurden verknüpft Meldung vom 21. Juni 2021

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